Die Jahre 1900 bis 1909:
"Im Königreich Bayern unter Prinzregent Luitpold"
Samstag, den 15.05.1999 um 18.30 Uhr
Das deutsche Reich ist dreißig Jahre nach seiner Gründung auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen und kulturellen Blüte angekommen. In Berlin regiert Kaiser Willhelm, der sich gelegentlich von Kanzler Hindenburg in seiner "Staatsführungskunst" beraten läßt. Das Reich verfügt über zahlreiche Kolonien in Übersee die schon sprichwörtlich gewordenen "Kolonialwaren" haben inzwischen auch die deutsche Küche erreicht. Das macht sich vor allem bei den Gewürzen bemerkbar.
Wir befinden uns in gutbürgerlichen Milieu der bayrischen Bourgeoisie. Obwohl sich nicht jeder Bayer mit der Eingliederung des Königreiches ins deutsche Reich abgefunden hat und manche bittere Träne dem heißgeliebten König Ludwig hinterhergeweint wird, hat man sich inzwischen mit den Machthabern in Preußen arrangiert. München leuchtet und ist wer hätte das gedacht ein Hort der Liberalität und Lebensfreude im Vergleich zum wilhelminischen Rest des Reiches. Der Prinzregent Luitpold sorgt für einen Rest an bayerischen Souveränitätsgefühl. Nach der Devise: "Mia san mia!" genießt man im sonnigen Süden. Der Ausspruch von der "guadn oidn Zeit" bezieht sich meistens auf diese Epoche.
Menuefolge:Kostümvorschlag:
Trachten; wahlweise:
Damen: bodenlange Sommerkleider, große Sommerhüte,
Herren: heller Anzug, Strohhut
Hier einige Bilder von der ersten Veranstaltung am 15.05.99
Die historische Stube des Posch'n
Hofs wurde stilgerecht ausstaffiert.
Der Veranstalter empfängt die ersten Gäste
Auch aus der Hauptstadt war
Besuch aufs Land gekommen
...der sich
sofort mit der Landbevölkerung anfreundete.
Viele Städter kommen zur
Sommerfrische aufs Land.
Die Bauersleut' vom Posch'n Hof sind guter Laune.K.jpg)
Die Bäuerin und die Magd sind
immer für a Gaudi gut.
Bevor
es los geht, posiert man für den Photografen.
Inzwischen sind noch weitere
Gäste eingetroffen.
Natürlich
wird vor dem Mahl gebetet.
Zuerst eine herzhafte
Leberknödlsuppe...
...bevor es dann
den Braten gibt.
Dem Posch'n Bauern schmeckts heute besonders gut...
...und die
Bäuerin hat "an Durscht".
Und zünftig geht der
Abend auf dem Posch'n Hof zu Ende.