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Fünfter Seminarabend:

Die Jahre 1940 bis 1949:

 

"Der Zusammenbruch"

 

Samstag, den 06.08.1999 um 18.30 Uhr

 

Deutschland liegt in Trümmern! Im Führerbunker hat sich Adolf Hitler selbst gerichtet. Die Rote Armee steht in Königsberg, die westlichen Allierten haben gerade zu einer Großoffensive angesetzt, im Reich herrscht der Hunger und die Verzweiflung. Seit Monaten verbringt die Bevölkerung in den Großstädten jede Nacht in den Luftschutzbunkern. An die zynischen Durchhalteparolen kann keiner mehr glauben. Unter den Deutschen herrscht große Verunsicherung. Das Hoffen auf die Befreiung von der alles erstickenden Diktatur mischt sich mit der Angst, von den Siegermächten zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Es herrscht extremer Mangel an den einfachsten Versorgungsgütern. Besonders Fett und Zucker reichen bei weitem nicht, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu stillen. Genußmittel wie Alkohol und Tabak haben einen aberwitzigen Tauschwert auf dem Schwarzmarkt erreicht. Aber auch die elementarsten Lebensmittel sind nur noch über Lebensmittelmarken zu beziehen.

 

Selbst 50 km außerhalb von München, in dem versteckten Weiler Sargau, hat sich ein kleiner Schwarzmarkt gebildet, der von den zu Fuß anreisenden Münchnern lebhaft frequentiert wird. Die legendären - aber verbotenen - Hamsterfahrten aufs Land sind die einzige Chance, die Familie über Wasser zu halten. Ausgebombte, Kriegsversehrte, displaced persons (Arbeitssklaven aus dem Ausland), Flüchtlinge aus dem Osten und Trümmerfrauen, geben sich bei Nacht und Nebel ein Stelldichein. Alle haben Tauschwaren dabei, die sie in ein warmes Abendessen umzusetzen gedenken. Die Ankunft der Schwarzmarkt-händler wird fieberhaft erwartet. Keiner weiß, was heute angeboten wird.

Es kann versucht werden, die letzten Lebensmittelkarten zu überhöhten Preisen an der örtlichen Ausgabestelle einzulösen . Der Öffnungszeiten sind äußerst unregelmäßig und der Vorrat reicht nicht immer, um alle Karteninhaber abzufertigen.

 

Menuefolge:

 

Völlig unklar!

Abhängig vom Angebot auf dem Schwarzmarkt!

Mitzubringen sind:

(Es sei zu bedenken, dass diese Gegenstände wirklich den Besitzer wechseln sollen! Zudem sei angemerkt, dass deren Wert nicht den heutigen Maßstäben entsprechen. Beispiel: 1 Persermantel = 2 Eier, 1 Perserteppich = !/2 Sack Kartoffeln, 1 Taschenuhr = 0,2 Liter Brantwein)

 

Kostümvorschlag:

 

Was noch übrig ist von Hab und Gut!

Und wie man halt so ausschaut nach 50 km Fußmarsch zweimal die Woche!

Die Koffer mit den wichtigsten persönlichen Schätzen nicht vergessen!

 

Wir brauchen noch Stoffe, um nicht gegen die Verdunklungsverordnung zu verstoßen!!!!!


Beim Klicken wirds groß...Die ersten versprengten Städter treffen auf dem Posch'n Hof ein.

Auch Trümmerfrauen sind aus der ausgebombten Stadt gekommen.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Die überlebenden Männer und die Trümmerfrauen auf einem Bild.

Er wartet schon auf die alliierten Befreier.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Endlich ist der erste GI in Sargau eingetroffen.

Want some chicken, Frollein?Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Endlich kann man seine Essensmarken einlösen.

Leider ist das der ganze Vorrat der Ausgabestelle.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Kein Wunder, daß sofort der Schwarzmarkt blüht.

Er will Bubblegum und Chocolate vom freundlichen Ami.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Die ausgemergelten Männer kehren vom Krieg in die Not heim.

Gottseidank läßt sich so Einiges "organisieren".Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Zum Beispiel eine Ente...

In der verdunkelten Stube beginnt man endlich zu kochen.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Das alles hat man auf dem Schwarzmarkt besorgt.

Unter Anderem auch diesen Schinken, über den sich alle sichtlich freuen.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Der Schieber und seine Komplizin freuen sich über ihre Beute.

Offensichtlich war auch Schnaps auf dem Schwarzmarkt zu haben.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß...Trotz Verdunkelung herrscht in der Stube gute Laune.

Und morgen geht es wieder auf die Trümmerfelder der zerbombten Städte.Beim Klicken wirds groß...

Beim Klicken wirds groß..."Rama dama" und lustig sein schließen sich nicht gegenseitig aus...


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