





Vorschlag zu neuem Projekt 2000
Von Bummerl und Silvia
Am 01.01.2002 ereilt uns alle die Währungsunion in Europa. 12 Länder nehmen an der Währungsunion teil. Nach der Beschäftigung mit der, vornehmlich deutschen, Geschichte unseres vergangenen Jahrhunderts ist es an der Zeit, den Blick in die Zukunft zu richten. Globalisierung, Europäisierung sind die Schlagworte der kommenden Jahre. Ungeahnte wirtschaftliche Möglichkeiten der zusammenwachsenden Länder werden uns prophezeit. Vorteile beim Reiseverkehr können wir in Kürze alle selbst erleben. Nie mehr Umtausch mit Wechselgebühren, "Nullen-zählen" in manchen Länder oder schwierige Rechenaufgaben in Geschäften (wer teilt im Kopf schon einfach mal so durch sieben !). Der Wegfall von Grenzkontrollen mit Vor- und Nachteilen ist ja bereits seit ein paar Jahren Alltag geworden. Aber auch Angst vor der Aufgabe nationaler Interessen und Identitätsverlust spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle, was sich in Bezeichnungen wie "Europa der Regionen", usw. wiederspiegelt. Der Vormarsch neuer, alter nationalistisch ausgerichteter Gruppierungen in Deutschland und seinen Nachbarländern Österreich Schweiz, Norditalien, etc. kann vor diesem Hintergrund gesehen werden.
Europa wird aber trotz gefallener Grenzen und einheitlicher Währung sicherlich kein Fastfood-Einheitsbrei werden. Die einzelnen Länder werden ihre Kultur und ihren individuellen Charme behalten. Wir sollten uns ausgiebig mit den einzelnen Ländern und ihrer Kultur und vor allem auch ihrer Küche beschäftigen (schlussendlich geht es ja ums Feiern).
Als neues Projekt für das nächste Jahr schlagen wir deshalb vor:
Die uroländer 
Jeder Themenabend soll uns ein Euroland vorstellen. Informationen über die Länder sollen neben einer ausführlichen Verkostung landestypischer Gerichte natürlich nicht zu kurz kommen. Wie wär`s mit einer kurzen Fotoschau und traditioneller sowie moderner Musik aus den jeweiligen Ländern ? Auch ausgesuchte Trachten könnten durch die Teilnehmer gezeigt werden. In dieser Hinsicht sind unserer Phantasie sicher keine Grenzen gesetzt.
Wünschenswert wäre natürlich, wenn mehr Seminarteilnehmer sich an der äußerst aufwendigen Organisation dieses Projekts beteiligen würden, damit nicht alles am Therapie- und Recreationcenter hängen bleibt. Auch eine Erhöhung der Teilnahmegebühren könnte notwendig werden, da die Beschaffung "exotischer" Nahrungsmittel naturgemäß teurer ist. Aber das ist alles Zukunftsmusik. Wir hoffen jetzt zunächst mal auf einen Haufen positiver Resonanz und auf eine Menge Vorschläge zur Durchführung diese neuen Projekts.
